des BUND Kreisverbandes Gießen
Eine Alternative gegen den
katastrophalen Flächenverbrauch durch ungehemmten Siedlungs- und
Verkehrsbau ist die zukunftsfähige Stadtentwicklung, die den Bewohnern ein
attraktives, städtisches Wohnumfeld bietet.
Statt der Flucht aufs Land werden Forderungen nach schadstoffarmer Luft,
lärmverminderten Siedlungen, ruhigen und anspruchsvollen
Naherholungsmöglichkeiten im Grünen, sowie wohnnahen und umfassenden
Einkaufsmöglichkeiten laut.
Lebensqualität in der Stadt – wie können wir unsere mittelhessischen Städte attraktiver und lebenswerter gestalten.
Fachleute berichten aus der Praxis und nehmen Stellung zu Ihren Fragen und aktuellen Forderungen der Umweltverbände !
Die Vorträge finden jeweils um 20:00 Uhr im Winchester-Zimmer der Kongresshalle am Berliner Platz in Gießen statt (Zugang von der Löberstrasse oder von der Gaststätte). Ansprechpartner: Gerd Jachimsky, Tel. 0 64 03 – 6 42 42 |
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Di, 06.09.2005 |
Feinstäube in der Stadt - Luftreinhalteplan der Städte Gießen und Wetzlar
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„Feinstaub in aller Munde“, titeln die
Medien. Welche Auswirkungen hat Feinstaub auf Ihre Gesundheit, wie misst
die Kommune überhaupt unsere tägliche Belastung und gibt es
Schutzvorkehrungen ?
Seit dem 1.1.2005 gelten verschärfte Grenzwerte für die Belastung der Luft
mit Feinstaubpartikeln und weiteren Schadstoffen. Insbesondere bei
Feinstäuben ist rasches und konsequentes Handeln geboten. In Wetzlar hat
dieses Jahr der Feinstaubanteil bereits an 13 Tagen den zulässigen
Grenzwert überschritten (Stand: 3.8.05; nach: Aktuelle
Immissionsdaten und Ozonvorhersage des Umweltbundesamtes
http://www.env-it.de/luftdaten/trsyear.fwd).
In Gießen wurde erst kürzlich eine Messstation an der Westanlage
eingerichtet, die nun erstmals die Belastung unserer städtischen Einwohner
ermittelt.
Wer mehr über die
aktuelle
hessische Luftreinhalteplanung bzw. die in Aufstellung befindlichen
kommunalen Aktionspläne und die
Forderungen der
Umweltschutzverbände erfahren möchte, sollte sich unsere
Auftaktveranstaltung nicht entgehen lassen !
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Di, 04.10.2005 |
Ökologische Siedlungsentwicklung in den Städten Gießen und Marburg
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Welche Chancen
eröffnet uns eine nachhaltige Stadtentwicklung, die allen sozialen
Bevölkerungsschichten attraktive Wohn- und Lebensmöglichkeiten ermöglicht
?
Visionen und Erreichtes werden in den mittelhessischen Städten Gießen und
Marburg anhand der Themen flächensparende Siedlungsentwicklung,
Verkehrslenkung, autofreie Wohngebiete, energieoptimierte Planung und
Solarsiedlungen, Grünflächenanteil und Naherholung gegenübergestellt.
Reicht uns die bestehende Lebensqualität in der Stadt aus, oder müssen wir
vor dem Hintergrund einer Verarmung der Innenstädte und der Zersiedelung
des Umlandes neue, zukunftsfähige Ideen einer Stadtentwicklung einfordern
?
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Di, 08.11.20054 |
Grünflächen in der Stadt - am Beispiel des Botanischen Gartens Gießen und des Palmengartens Frankfurt
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Der 1609 gegründete Botanische
Garten der Justus-Liebig-Universität ist mit seinen 8.000 verschiedenen
Pflanzenarten der älteste Deutschlands, der seit seiner Anlage nicht
verlegt wurde.
Neben der Forschung und dem Pflanzenstudium dient er auch der Erholung und
Erhaltung der Artenvielfalt. Diese Oase der Ruhe inmitten der Stadt ist
jedoch, wie viele städtische und universitäre Einrichtungen, von
Sparmaßnahmen betroffen und in seiner Existenz bedroht.
Herr Laake berichtet uns, welche neuen Möglichkeiten der Finanzierung und
Attraktivitätssteigerung für weitere Interessentenkreise bereits umgesetzt
wurden, welche Rolle der 1996 gegründete „Freundeskreis Botanischer
Garten“ dabei einnimmt und welche zukünftigen Aufgaben dieses Kleinod in
Gießen erfüllen kann.
In Frankfurt hat man dieses Jahr erfolgreich versucht, durch die Veranstaltungsreihe „GartenRheinMain“ den Blick der Region auf Parks und Grünflächen zu lenken. Ca. 60.000 Besucher konnten auf hunderten Veranstaltungen zu wechselnden und außergewöhnlichen Gartenthemen begeistert werden. Wie der Palmengarten Frankfurt von dieser Initiative profitiert hat und ob in dieser Aktionsform auch Möglichkeiten für die Giessener Region besteht, erläutern wir mit Frau Dr. Steinecke.
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Start |
Stand: 29.08.2005 |
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