Vortragsreihe 2005

 

Lebensqualität in der Stadt

 

 

Vortragsreihe

des BUND Kreisverbandes Gießen 

Eine Alternative gegen den katastrophalen Flächenverbrauch durch ungehemmten Siedlungs- und Verkehrsbau ist die zukunftsfähige Stadtentwicklung, die den Bewohnern ein attraktives, städtisches Wohnumfeld bietet.
Statt der Flucht aufs Land werden Forderungen nach schadstoffarmer Luft, lärmverminderten Siedlungen, ruhigen und anspruchsvollen Naherholungsmöglichkeiten im Grünen, sowie wohnnahen und umfassenden Einkaufsmöglichkeiten laut. 

Lebensqualität in der Stadt – wie können wir unsere mittelhessischen Städte attraktiver und lebenswerter gestalten. 

Fachleute berichten aus der Praxis und nehmen Stellung zu Ihren Fragen und aktuellen Forderungen der Umweltverbände ! 

Di, 06.09.2005

Feinstäube in der Stadt-

Luftreinhalteplan der Stadt Gießen und Wetzlar

Referenten:

  • Reg.Dir. Kuhl, RP staatl. Umweltamt Wetzlar,

  • Prof. Lutz Katzschner Universität Kassel und Fachratssprecher
    BUND-Landesvorstand
     

Di, 04.10.2005

Ökologische Siedlungsentwicklung

in den Städten Gießen und Marburg

Referenten:

  • Herr Kulle (Stadtplanungsamt Marburg),

  • Herr Dettling (Stadtplanungsamt Gießen)
     

Di, 08.11.20054

Grünflächen in der Stadt

am Beispiel des Botanischen Gartens Gießen

und des Palmengartens Frankfurt

Referenten:

  • Herr Laake (Botanischer Garten Gießen),

  • Frau Dr. Steinecke (Palmengarten Frankfurt)

 

Die Vorträge finden jeweils um 20:00 Uhr im Winchester-Zimmer der Kongresshalle am Berliner Platz in Gießen statt (Zugang von der Löberstrasse oder von der Gaststätte). 

Ansprechpartner: Gerd Jachimsky, Tel. 0 64 03 – 6 42 42

 

Di, 06.09.2005

Feinstäube in der Stadt -

Luftreinhalteplan der Städte Gießen und Wetzlar

  • Reg.Dir. Kuhl, RP staatl. Umweltamt Wetzlar,

  • Prof. Lutz Katzschner Universität Kassel und Fachratssprecher BUND-Landesvorstand

 „Feinstaub in aller Munde“, titeln die Medien. Welche Auswirkungen hat Feinstaub auf Ihre Gesundheit, wie misst die Kommune überhaupt unsere tägliche Belastung und gibt es Schutzvorkehrungen ?
Seit dem 1.1.2005 gelten verschärfte Grenzwerte für die Belastung der Luft mit Feinstaubpartikeln und weiteren Schadstoffen. Insbesondere bei Feinstäuben ist rasches und konsequentes Handeln geboten. In Wetzlar hat dieses Jahr der Feinstaubanteil bereits an 13 Tagen den zulässigen Grenzwert überschritten (Stand: 3.8.05; nach: Aktuelle Immissionsdaten und Ozonvorhersage des Umweltbundesamtes http://www.env-it.de/luftdaten/trsyear.fwd).
In Gießen wurde erst kürzlich eine Messstation an der Westanlage eingerichtet, die nun erstmals die Belastung unserer städtischen Einwohner ermittelt.
Wer mehr über die
aktuelle hessische Luftreinhalteplanung bzw. die in Aufstellung befindlichen kommunalen Aktionspläne und die Forderungen der Umweltschutzverbände erfahren möchte, sollte sich unsere Auftaktveranstaltung nicht entgehen lassen !

   

Di, 04.10.2005

Ökologische Siedlungsentwicklung

in den Städten Gießen und Marburg

 

  • Herr Kulle (Stadtplanungsamt Marburg),

  • Herr Dettling (Stadtplanungsamt Gießen)

 Welche Chancen eröffnet uns eine nachhaltige Stadtentwicklung, die allen sozialen Bevölkerungsschichten attraktive Wohn- und Lebensmöglichkeiten ermöglicht ?
Visionen und Erreichtes werden in den mittelhessischen Städten Gießen und Marburg anhand der Themen flächensparende Siedlungsentwicklung, Verkehrslenkung, autofreie Wohngebiete, energieoptimierte Planung und Solarsiedlungen, Grünflächenanteil und Naherholung gegenübergestellt.
Reicht uns die bestehende Lebensqualität in der Stadt aus, oder müssen wir vor dem Hintergrund einer Verarmung der Innenstädte und der Zersiedelung des Umlandes neue, zukunftsfähige Ideen einer Stadtentwicklung einfordern ?

 

Di, 08.11.20054

Grünflächen in der Stadt -

am Beispiel des Botanischen Gartens Gießen und

des Palmengartens Frankfurt

  • Herr Laake (Botanischer Garten Gießen),

  • Frau Dr. Steinecke (Palmengarten Frankfurt)

 Der 1609 gegründete Botanische Garten der Justus-Liebig-Universität ist mit seinen 8.000 verschiedenen Pflanzenarten der älteste Deutschlands, der seit seiner Anlage nicht verlegt wurde.
Neben der Forschung und dem Pflanzenstudium dient er auch der Erholung und Erhaltung der Artenvielfalt. Diese Oase der Ruhe inmitten der Stadt ist jedoch, wie viele städtische und universitäre Einrichtungen, von Sparmaßnahmen betroffen und in seiner Existenz bedroht.
Herr Laake berichtet uns, welche neuen Möglichkeiten der Finanzierung und Attraktivitätssteigerung für weitere Interessentenkreise bereits umgesetzt wurden, welche Rolle der 1996 gegründete „Freundeskreis Botanischer Garten“ dabei einnimmt und welche zukünftigen Aufgaben dieses Kleinod in Gießen erfüllen kann.

 In Frankfurt hat man dieses Jahr erfolgreich versucht, durch die Veranstaltungsreihe „GartenRheinMain“ den Blick der Region auf Parks und Grünflächen zu lenken. Ca. 60.000 Besucher konnten auf hunderten Veranstaltungen zu wechselnden und außergewöhnlichen Gartenthemen begeistert werden. Wie der Palmengarten Frankfurt von dieser Initiative profitiert hat und ob in dieser Aktionsform auch Möglichkeiten für die Giessener Region besteht, erläutern wir mit Frau Dr. Steinecke.

 

 

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Stand: 29.08.2005 Briefkasten