Informationsabend

Das eigene Dach als Solarkraftwerk

Die Folgen des ungehemmten Verbrauchs an fossilen Brennstoffen zeichnen sich ab: Starke Stürme, Überschwemmungen oder Dürre treten mit wachsender Häufigkeit. Aber auch internationale Konflikte um knapper werdende Energierohstoffe sind absehbar. Die Kernenergie (ob Fusion oder Spaltung) beruht ebenfalls auf knappen Ressourcen und birgt vielfältige zusätzliche Gefahren. Jedoch eine konsequente Nutzung aller Formen erneuerbarer Energien (Sonnenenergie, Wind, Biomasse, Wasser) ermöglicht eine nachhaltige Energieversorgung.

Jeder Bürger kann sich in das Netz einer nachhaltigen Energieversorgung einbinden, indem er beispielsweise in eine eigene Solarstromanlage auf ihrem Dach investiert. Diese Investition macht sich auch finanziell bezahlt. Es können staatliche Fördermittel in Anspruch genommen werden, und wenn die Anlage 2004 in Betrieb geht, garantiert der Gesetzgeber einen Mindestabnahmepreis von 57,4 Cent je Kilowattstunde. Wer kein eigenes Dach oder ein ungeeignetes Dach hat, kann sich an einem der in Gießen entstehenden Solarkraftwerke beteiligen.

Ausführliche Informationsmöglichkeiten bietet ein Vortragsabend des BUND-Kreisverbandes Gießen zum Thema Solarstromtechnik am Dienstag, den 3. Februar um 20:00 Uhr im Versailles-Zimmer der Kongresshalle in Gießen. Herr Dipl.-Ing. Dieter Lanze, freiberuflicher Ingenieur für Erneuerbare Energie aus Butzbach und Herr Dipl.-Ing. Claus Wohlgemuth von der Fa. Geckologic aus Asslar referieren über die Hintergründe, die Technik und Praxisanwendung der Solarstrom­erzeugung. In einer abschließenden Fragerunde beantworten die Referenten alle offen gebliebenen Fragen und klären alles, was Sie schon „immer über Solarstrom wissen wollten …“

Zuhörern, welche bereits konkrete Projektabsichten haben, bietet sich dabei die Möglichkeit, sich individuell beraten zu lassen. Hierzu wird empfohlen, zum Vortrag bereits Lage- und Ansichtspläne vom Haus oder Dach mitzubringen.


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