Rückblick auf Veranstaltungen und frühere Meldungen des BUND Gießen

Themen bisheriger Veranstaltungen und Meldungen

Informationsveranstaltungen →Exkursionen →Aktionen

Exkursionen →Informationsveranstaltungen →Aktionen

Aktionen →Informationsveranstaltungen →Exkursionen

Chronologie rückwärts

2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005
Überblick

1.11

4.10.

2.8.

2.6.

28.5.

4.5.

2.11.

5.10.

24.8.

20.6.

1.6.

5.5.

2.2.

1.12. 20.11.

18.6.

6.5.

4.12.

30.10.

9.10.

4.9.

3.7.

26.6.

5.11.

7.11.

10.10.

5.9.

6.9.

4.10.

8.11.

2011

Kurzbericht über das Verbandsjahr 2011

Dienstag, 1. November

Gentechnische Verunreinigungen in der Landwirtschaft – Gefahr für Umwelt und Verbraucher?

Vortrag von Andrea Graf, Referentin für Gentechnik BUND Landesverband Hessen

Die Präsentation zu diesem Vortrag ist als PDF-Datei zugänglich.

Dienstag, 4. Oktober

Gentechnik in Lebensmitteln

Ob auf dem Feld, im Stall oder bei der Verarbeitung – bei der Herstellung von Lebensmitteln kommt Gentechnik in vielen Bereichen zur Anwendung. Susanne Sachs von der Verbraucherzentrale Hessen informierte darüber, ob Verbraucher im Supermarkt mit Gen-Lebensmitteln rechnen müssen, wie diese zu erkennen sind und was beim Einkaufen beachtet werden kann. Einige Schwerpunkte des Vortrages entnehmen Sie unserer Pressemitteilung.

Weiterführende Informationen:

Dienstag, 2. August

Führung Lahnwehre

Der BUND Gießen besucht in einer Sommerexkursion die drei neu gestalteten Wehre an der Lahn mit sog. Fischaufstiegshilfen und das Gießener „Lahnfenster“ eine Informationsstelle mit Unterwasserpanorama an der Klinkelschen Mühle. Fachkundige Führung leistete Herr Walter Fricke, Fischereidezernent beim Regierungspräsidium Gießen. Zum Schluss konnte noch ein kürzlich festgestelltes Kreuzkrötenvorkommen auf dem Fußweg nach Heuchelheim bestaunt werden.

Mehr zur Exkursion entnehmen Sie der Pressemittelung zur Sommerexkursion 2011 (PDF).

Donnerstag, 2. Juni

Bauern-Sternfahrt nach Berlin: 29. Mai bis 9. Juni 2011 – „Auf dem Weg für eine bäuerliche Zukunft“

Die Route Südhessen—Berlin führte auch über Gießen. Sie wurde begleitet von Infoständen und einer Informationsveranstaltung. Auch der BUND beteiligte sich mit einem Infostand.

  • Traktoren vor dem Rathaus
  • Brot statt Sprit
  • Frau Merkel: Mut zum Umdenken!
  • Gentomaten abwerfen
  • Info-Stand

Samstag, 28. Mai

PlakatForderungenFahrrad-Demonstration der BUNDjugend Gießen

KLIMASCHUTZ JETZT UND VON DIR FÜR ALLE UND FÜR IMMER!

130 Leute demonstrierten

  • für einen umfassenden Umweltschutz
  • für eine fahrradfreundliche Verkehrskultur
  • für einen Ausbau der Fahrradinfrastruktur
  • für weniger Autos und damit mehr öffentliche Verkehrsmittel

Forderungskatalog der BUNDjugend Gießen

Dienstag, 3. Mai

Vortragsreihe Biodiversität/Artenschutz
Lerchenfenster als Maßnahme zur Förderung der Artenvielfalt

⇑Themen ⇑Chronik

Referent: Maik Sommerhage, NABU Hessen

Die Feldlerche ist der Charaktervogel unserer offenen Kulturlandschaft. In den letzten Jahren sind ihre Bestände dennoch erheblich zurückgegangen, da die Art im dichten Wintergetreide nicht genügend Brutplätze findet. Das Artenschutzprojekt „Lerchenfenster“ scheint jedoch eine Maßnahmegegen diesen Artenschwund zu sein.

„Minimaler Aufwand – großer Erfolg!“, mit diesem Fazit fasst der NABU Hessen die bisherige Wirkung von sogenannten Lerchenfenstern zusammen. Dahinter verbirgt sich eine Maßnahme im Ackerbau, die jeder Landwirt einfach durchführen kann. Innerhalb eines Feldes werden einige Stellen von ca. 20 m² Größe nicht eingesät. Hier kann die Feldlerche Brutplätze und Nahrung finden.

Nach guten Erfahrungen in anderen Bundesländern nimmt nun auch Hessen an dem bundesweiten Feldlerchenprojekt teil. Herr Maik Sommerhage, Vertreter der Landesarbeitsgruppe Ornithologie im NABU Hessen, stellt in einem Vortrag der BUND-Kreisgruppe Gießen das Projekt und seine Umsetzung vor.

2010

Sonntag, 20. Juni

⇑Themen ⇑Chronik

Besuch der Landesgartenschau in Bad Nauheim

Um einen Eindruck davon zu bekommen, was mit der für 2014 geplanten Landesgartenschau auf uns zukommt und auf die Gestaltung der Gartenschau Einfluss zu nehmen, besuchten wir entsprechenden Veranstaltung in Bad Nauheim.

Einen Eindruck von dem Besuch finden Sie in einer Pressemitteilung.

Veranstaltungsreihe Biodiversität

2010, das UN–Jahr der Biodiversität ist der Anlass, ein Thema in den Blickpunkt zu rücken, das grundlegende Aufmerksamkeit verdient.

Biodiversität – die Vielfalt der Arten und Lebensräume mit ihrer genetischen Vielfalt, mag als Begriff zunächst abstrakt und theoretisch erscheinen. Macht man sich jedoch klar, dass etwa jede achte Vogelart aller weltweit bekannten Vögel und sogar jede dritte Amphibienart der weltweit untersuchten Arten in ihrem Überleben gefährdet ist, wird schnell klar, dass sich auch in unserer direkten Umwelt etwas ändert.

Das Ziel der internationalen Staatengemeinschaft, den Rückgang der biologischen Vielfalt bis 2010 zu stoppen, wird klar verfehlt. Der BUND Gießen will deutlich machen, wo und wie sich biologischeVielfalt direkt vor unserer Haustür zeigt und wie sie zu bewahren ist. In mehreren Vorträgen werden ExpertInnen aus Projekten, Praxis und Verwaltung Beispiele für unsere lokale biologische Vielfalt und ihre Bewahrung und Förderung aufzeigen.

Dienstag, 2. November, 20.00 Uhr

„Förderung der Biodiversität durch Steuerungselemente der Landwirtschaft“

Referent: Thomas Keil, Amt für den Ländlichen Raum, Wetzlar

Dienstag 5. Oktober

⇑Themen ⇑Chronik

Rohstoffe und Biodiversität

Referent: Reiner Diemel, RP Gießen

Über den Inhalt des Vortags informiert eine Pressemitteilung.

Dienstag, 24. August, 17.00

Exkusion zum Naturschutzgebiet „Aschborn-Uderborn“

⇑Themen ⇑Chronik

Direkt vor den Toren Gießens bei Rödgen wollen wir das Naturschutzgebiet „Aschborn-Uderborn“ besuchen. Hier werden seit mehr als zehn Jahren Landschaftspflegemaßnahmen durchgeführt, die gute Erfolge für die Artenvielfalt des Gebietes erzielt haben. Wer dies einmal genauer in Augenschein nehmen möchte, ist herzlich willkommen am 24.8.2010 um 17:00 vor Ort: Straße Richtung Rödgen von Gießen aus bis zum Abzweig der K 22 (rechts geht es Richtung Grünberg), daran vorbei und danach die erste Straße rechts „Im Uderborn“ einfahren (noch vor Canon–Einfahrt) und dort parken.

Ein Bericht erschien am 26. August 2010 in der Gießener Allgemeinen.

Einige Bilder

Bild 1Bild 2Bild 3Bild 4Bild 5

Dienstag, 1. Juni 2010

Vortrag

Die Situation des Grünlandes im Landkreis Gießen

⇑Themen ⇑Chronik

Referentin: Frau I. Moser, Geschäftsführung der Landschaftspflegevereinigung Gießen e.V.

Veränderungen in der EU – Agrarpolitik und die Folgen für die regionale Landwirtschaft und Landnut der Grünlandwirtschaft im Hinblick auf die Artenvielfalt werden erörtert.

Dienstag, 5. Mai 2010

Vortrag zu Biodiversität

Das EU-LIFE+-Projekt Wetterauer Magerrasen und Hutungen und sein Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt

⇑Themen ⇑Chronik

Referentin: Frau Diplombiologin Jutta Katz, Projektleiterin (Hessenforst FENA)

Der Naturschutz in der Wetterau wird im kommenden Jahr mit rund 4 Millionen Euro von der Europäischen Union und dem Land Hessen gefördert. Das Projekt „Wetterauer Magerrasen und Hutungen“ ist das erste Naturschutzprojekt, bei dem das Land Hessen Antragsteller ist. Das Vorhaben wirsd von der EU durch das Förderprogramm LIFE+Natur über einen Zeitraum von fünf Jahren unterstützt und startet im Januar 2010. Ziel des Projektes ist es, die traditionell schafbeweideten Hute-Flächen der „Wetterauer Trockeninsel“ mit ihren zahlreichen natürlichen Lebensräumen und der Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Ein Teil der Projektflächen liegt im Landkreis Gießen.

Zum LIFE-Projekt beachten Sie auch die Presseinformation des hessischen Umweltministeriums.

Zum Inhalt des Vortrags lesen Sie die .

Dienstag, 2. Februar 2010

⇑Themen ⇑Chronik

Klimaschutz und Elektromobilität

Referent: Tomi Engel

Wie sieht die Zukunft des Autos aus, wenn die Klimabelastungen nicht hinnehmbar sind? Wenn Erdöl knapper wird und die erneuerbaren Energien rasant ausgebaut und vorwiegend als Strom „geerntet“ werden? Wer sich mit derartigen Fragen auseinandersetzt, kommt an Elektrofahrzeugen nicht vorbei. So wirbt z.B. Mercedes-Benz: „Die Zukunft fährt elektrisch“

Wer den Klimaschutz ernst nimmt, so der BUND, muss dafür sorgen, dass Elektroautos nur dann vernünftig sind, wenn sie mit elektrischem Strom aus erneuerbaren Energien „betankt“ werden.

Tomi Engel arbeitet bei der „Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.“ im Bereich erneuerbare Energien. Er ist ein anerkannter und bundesweit gefragter Experte für elektrische Mobilität.

Diese Vortragsankündigung finden Sie auch als ausdruckbare pdf-Datei.

Der BUND hat unter dem Titel Mit dem Elektroauto in eine grüne Zukunft? Thesen zur Elektromobilität formuliert. Ein Papier „Für eine zukunftsfähige Elektromobilität: umweltverträglich erneuerbar innovativ“ ist als BUND-Standpunkt Nr. 2 (pdf-Datei) verfügbar.

2009

⇑Themen ⇑Chronik

Dienstag, 1. Dezember 2009

BUND fordert mehr Windenergie für den Klimaschutz in Hessen

Vorträge

Martin Krauß: „Forderungen des BUND Hessen zum notwendigen Beitrag der Windkraft in Hessen“

Michael Lüer: „Potenziale der Windkraftnutzung in Hessen“

Joachim Wierlemann: „Diskussionsrunde“

Der hessische Landesverband des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) sorgt sich um die Erreichung der Klimaschutzziele in Hessen, wenn die Windenergienutzung nicht deutlich ausgebaut wird. Gleichzeitig warnt der BUND davor, dass eine Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke Biblis A und B und der Bau eines neuen Kohlekraftwerks (Block 6) am Standort Staudinger den Ausbau der erneuerbaren Energien in Hessen massiv behindern werden.

Herwig Winter, BUND-Vorstandssprecher: "Die Windkraft hat bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien die tragende Rolle. Die Regionalplanentwürfe entsprechen mit ihren viel zu restriktiven Vorrangflächen zur Windkraftnutzung nicht den Klimaschutzzielen. Mehr Windnenergie statt weniger ist notwendig!"

Der BUND fordert eine erneute Offenlage der Regionalplanentwürfe. Die Regionalen Planungsversammlungen müssen nach Auffassung des Umweltverbandes darin wenigstens 1% der Landesfläche als Vorranggebiete für Windenergieanlagen ausweisen. Ausschluss- und Restriktionskriterien dürften nicht willkürlich festgesetzt, sondern müssten allein an die örtlichen und gesetzlichen Belange angepasst werden.

Herwig Winter: "Wenn die Regionalpläne nicht erneut offen gelegt werden, fordern wir, dass die Windenergie von der Feststellung der Pläne ausgenommen wird und sofort mit der Erarbeitung rechtssicherer Teilpläne Windenergie begonnen und diese innerhalb eines Jahres abgeschlossen wird."

Schließlich fordert der BUND ein sofort zu beginnendes 5- jähriges Forschungsprogramm. Es sei längst überfällig, dass an bereits bestehenden Windkraftanlagen ermittelt werde, ob in Vogelschutzgebieten und sonstigen für den Vogel- und Fledermausschutz wichtigen Gebieten Konflikte erkennbar sind.

Die Referenten
  • Martin Krauß ist Mitglied im BUND Landesarbeitskreis Energie Hessen
  • Michael Lüer ist Regionalplanmanager Juwi GmbH Wörrstadt
  • Joachim Wierlemann gehört dem BWE (Bundesverband Windenergie) und der LEEH (Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Hessen) an

Eine ausdruckbare Information finden Sie in der Datei VWind09L1.pdf.

2008

⇑Themen ⇑Chronik

20. November 2008

Vortrag

Gefahr Gentechnik für Landwirtschaft und Ernährung:
Ein Experte informiert

Der Vortrag findet statt in der Gallushalle Grünberg, Gießener Straße 45.
Näheres …

⇑Themen ⇑Chronik

18. Juni 2008

Erfahrungen von Percy Schmeiser mit Monsanto

Percy Schmeiser, kanadischer Landwirt und Träger des alternativen Nobelpreises, wird über seine Erfahrungen mit Monsanto berichten. Ein unvergleichlicher Leidensweg!

15.00 Uhr: Begrüßung von Percy Schmeiser durch Landrat Willi Marx im Hof von Renz Fornischer in Reiskirchen-Ettingshausen

19.00 Uhr:Veranstaltung „Percy Schmeiser kommt zu Zivilcourage Vogelsberg nach Romrod“ im Bürgerhaus Romrod

⇑Themen ⇑Chronik

6. Mai 2008

Ein Rettungsnetz für die Wildkatze Erhalt der Artenvielfalt durch Lebensraumvernetzung

Referentin: Sonja Gärtner

Logo Rettungsnetz Wildkatzen

Inhalt: Der Vortrag ist gegliedert in

  1. Die Wildkatze (Lebensweise, Bedeutung, Gefährdung, Verbreitung)
  2. Die BUND-Kampagne „Ein Rettungsnetz für die Wildkatze“ (Wildkatzenwegepläne, Umsetzungs-, bzw. Schutzmöglichkeiten. Das gelungene Beispiel Hainich, Öffentlichkeitsarbeit)

⇑Themen ⇑Chronik

20. Februar 2008

Forum gentechnikfreie Region Gießen
Ein Bündnis aus Landwirten, landwirtschaftlichen Berufsverbänden und Verbrauchervertretungen

Ort: Restaurant Pfaffenhof in Lich-Eberstadt, Butzbacher Str. 25

Vorträge

Peter Hamel (Landwirt aus Storndorf):
Einkaufsgemeinschaft für Gentechnikfreie Futtermittel in der Gentechnikfreien Region Vogelsberg
Dr. Christian Schüler (Universität Kassel Witzenhausen):
Zum Stand der Agrogentechnik - weltweit und in Deutschland

2007

⇑Themen ⇑Chronik

4. Dezember 2007

Klimawandel - Veränderung der Vegetation

Dr. Stefan Nawrath, NABU Hessen

Der bevorstehende Klimawandel durch den Treibhauseffekt führt auch in Hessen zu Veränderungen der Vegetation: Weinanbaugebiete verschieben sich, mediterrane Pflanzen halten Einzug in Deutschland und die Vegetationsperiode und mit ihr der Zeitpunkt der Blüte erfolgt immer früher. Dr. Nawrath berichtet uns, welche Pflanzenarten aus Deutschland verschwinden werden, welche Neuankömmlinge zu erwarten sind und wie ein jeder den Klimawandel anhand der Vegetation beobachten kann.

30. Oktober 2007

Auftaktveranstaltung Gründung einer gentechnikfreien Region mit dem Kreisbauernverband

⇑Themen ⇑Chronik

Der Anbau von Gentech-Pflanzen wird die Freiheit der Bauern und Verbraucher massiv beeinträchtigen, sich auch in Zukunft noch für garantiert gentechnikfreie Produkte entscheiden zu können. Der Grund dafür sind gentechnische Verunreinigungen: Im Saatgut, auf dem Feld, über gemeinsame Maschinennutzung bei Aussaat und Ernte, während Lagerung, Transport und Verarbeitung - überall ist es möglich, dass Gentech-Pflanzen biologische und konventionelle Produkte kontaminieren.

Die einzige Möglichkeit, den Risiken eines unkontrollierbaren Freilandversuchs mit Gentechnik zu entgehen ist die Einführung einer gentechnikfreien Region! Ein Zusammenschluss aus Bauernverbänden, Gärtnereien, Imkern, Naturschutz- & Verbraucherverbänden, Direktvermarktern und Lebensmittelmärkten sowie Gastronomen soll dieses Abkommen für den Landkreis Gießen unterstützen, publik machen und ideell unterstützen. Der Informationsfluss zur gentechnikfreien, regionalen Versorgung soll in Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Handel und Verbrauchern organisiert werden. Eine aktive Bekennung zur gentechnikfreien Region stärkt das regionale Selbstbewusstsein, die bäuerliche Direktvermarktung und den Austausch zwischen Landwirt und Konsument. Die Wertschätzung landwirtschaftlicher Arbeit und ihrer Produkte wird beim Verbraucher erhöht.

⇑Themen ⇑Chronik

9. Oktober 2007

Revision der EU-Ökoverordnung – Sind unsere Lebensmittel noch öko?

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

Die Ökologische Lebensmittelbranche boomt und sucht händeringend nach deutscher Bio-Ware. Mittlerweile gibt es keinen herkömmlichen Supermarkt mehr, der auf Bio-Nahrungsmittel verzichtet, der Kampf innerhalb der Branche führt zu Machtverschiebungen und Qualitätseinbußen. Die anstehende Novellierung der EU-Öko-Verordnung wird bei den Pionieren des Ökologischen Landbaus mit Sorge verfolgt. Interessierte Kreise versuchen, die Anforderungen an die biologische Landwirtschaft so zu verwässern, dass sogar chemische Mittel eingesetzt werden können. Was bleibt am Bioprodukt noch öko?

⇑Themen ⇑Chronik

4. September 2007

Spannung zwischen Bioenergieförderung und hohen Agrarpreisen - Strategien für die Landwirtschaft

Patrick Sheridan, Institut für Betriebslehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Universität Gießen

Die Bioenergieförderung von Bundesrepublik und Land Hessen sind hinsichtlich einer nachhaltigen Energiewirtschaft fernab von fossiler Technologie und Atomkraft sinnvoll. Nachteilige wirtschaftliche und ökologische Auswirkungen ergeben sich durch eine ungelenkte Förderung und Übernutzung dieser erneuerbaren Energie.

Die Uni Gießen betrachtet die Wettbewerbsfähigkeit von Bioenergiepflanzen zum Anbau von Lebensmitteln. Welche Veränderungen der Anbauverhältnisse könnten sich einstellen? Welche Strategien bestehen für den Landwirt als Entscheider zwischen hoher Bioenergieförderung und hohen Agrarpreisen?

Die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, haben gravierende Auswirkungen auf Umwelt und Nahrungsmittelproduktion.

⇑Themen ⇑Chronik

3. Juli 2007

Neue Chancen für das Grünland durch Bioenergie?

Prof. Michael Wachendorf, Universität Kassel

Prognosen für die Grünlandnutzung zeigen, dass zukünftig ca. 20-25 % des Grünlands als Futterflächen ausscheiden, eine rasante Abnahme der Grünlandflächen ist besonders in unserem Mittelgebirgsbereich zu erwarten. Die Frage nach einer weiteren Nutzungsmöglichkeit der oft artenreichen Flächen und der Schnittnutzung extensiver Grünlandbereiche aus dem Naturschutz spielen eine wichtige Rolle zur Erhaltung dieser Biotope. Bietet ein neues Biogas/ Festbrennstoff- Konzept der Uni Kassel zur energetischen Nutzung von Grünland-Biomasse eine Alternative?

⇑Themen ⇑Chronik

26. Juni 2007

Exkursion zu Naturwaldzellen im Wettenberger Forst

mit Revierförster Hr. Leicht

⇑Themen ⇑Chronik

8. Mai 2007

Nachwachsende Rohstoffe – Trojanisches Pferd für die Gentech-Industrie?

Annemarie Volling, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)

Frau Volling berichtet darüber, wie das ökologische Image nachwachsender Rohstoffe von Gentech-Landwirtschaft zu etablieren.

Da der Verbraucher nicht – wie bei Lebens- und Futtermitteln – direkt mit den Pflanzen in Berührung kommt, versprechen sich die Saatgutfirmen eine bessere Akzeptanz. Die Folgen für Umwelt und Landwirtschaft über Verdriftung auf Nachbarflächen und Auskreuzung sowie Schädigung von Insekten sind jedoch die selben wie beim Anbau von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln. Versprochen werden trockenresistente Pflanzen, Kartoffeln mit verändertem Stärkehaushalt für die Papierherstellung oder Holz mit reduziertem Ligningehalt für die Zellstoffproduktion. Weiterhin könnten Pharmapflanzen Medikament bilden und im boomenden Biogasbereich solle der Bt-Mais MON810, der zur Zeit auch auf den Versuchsfedern der Uni Gießen angebaut wird, große Maismonokulturen ohne Fruchtfolgen ermöglichen, die sonst vom Maiszünsler geschädigt werden. Aber auch Alternativen zur Gentechnik kann die Umweltwissenschaftlerin von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft vorstellen: Gerade im Bereich Bioenergie hat die konventionelle Züchtung überaus erfolgreiche Strategien, potente Energiepflanzen in einer bereits heute großen Vielfalt bereitzustellen.

2006

Veränderungen in der Landschaft

Luftbild einer Landschaft

⇑Themen ⇑Chronik

5. November 2006

Vogel

Auswirkungen des neuen hessischen Naturschutzgesetzes

Referent: Rechtsanwalt Dirk Teßmer

Rechtsanwalt Dirk Teßmer erläutert die umstrittene und von Naturschutzverbänden heftig kritisierte Novelle des hessischen Naturschutzgesetzes und macht diese auch für Laien verständlich.

⇑Themen ⇑Chronik

7. November 2006

Mondlandschaft

Auswirkungen der Klimaveränderungen auf den Natur und Landschaftshaushalt

Referent: Prof. Christian Schönwiese vom Institut für Atmosphäre & Umwelt, Uni Frankfurt

Welche Klimaveränderungen müssen wir direkt in Hessen erwarten, wenn der globale Klimawandel zuschlägt ? In einer Studie für das hessische Landesamt für Umwelt hat Prof. Christian Schönwiese als führender Wissenschaftler erstaunliche Ergebnisse geliefert und stellt diese vor.

⇑Themen ⇑Chronik

10. Oktober 2006

Stck Baumstamm

Auswirkungen der Forstwirtschaft – eine Waldgeneration, die nach der mittelalterlichen Waldzerstörung hoch gewachsen ist – wird geschlagen

Referenten sind zwei Vertreter aus Naturschutz und Forstwirtschaft

In europäischen Schutzgebieten erfolgt ein massiver Holzeinschlag der Altholzbestände, ohne Rücksicht auf seltene Vogelarten wie Schwarzstorch, Milan und Wespenbussard sowie Fledermäuse. Haben in ausgewiesenen Vogelschutzgebieten, FFH-Gebieten und Biosphärenreservaten wie Laubacher Wald, Schwanheimer Wald, Rhön und Eifaer Berg wirtschaftliche Forstinteressen grundsätzlich Vorrang?

Anmerkung: In europäischen Schutzgebieten erfolgt ein rücksichtsloser massiver Holzeinschlag der Altholzbestände der über das normale Maß hinausgeht, so geschehen im Laubacher Wald, ausgewiesen als Vogelschutzgebiet, Brutrevier für Schwarzstorch, Milane und Wespenbussard. Hier wird offensichtlich keinerlei Rücksicht auf europäische Schutzgebiete genommen. Die wirtschaftlichen Belange werden vorrangig betrachtet. (Auch im Schwanheimer Wald, Biosphärenreservat Rhön und FFH-Gebiet Eifaer Berg).

⇑Themen ⇑Chronik

5. September 2006

Kuhkopf

Veränderungen in unserer Kulturlandschaft durch die EU-Agrarpolitik

Referent Dr. Bretschneider vom Amt für ländlichen Raum Bad Homburg

Thema ist das brisante und zur Zeit zwischen EU und hessischem Landwirtschaftsministerium immer noch diskutierte ELER-Programm zur Förderung von Landwirtschaft und Landschaftspflege. Aus dem hessischen Entwicklungsplan für die Jahre 2007 bis 2013 fließen die meisten europäischen Geldmittel an Landwirtschaft, Dorf- und Regionalentwicklung und Naturschutz. Wer wissen möchte, wie künftig Landschaftspflege, Natura 2000-Gebiete und Agrarumweltprogramme wie HELP und HEKUL in Hessen finanziert werden können, sollte sich diesen Termin vormerken.

2005

Lebensqualität in der Stadt

Eine Alternative gegen den katastrophalen Flächenverbrauch durch ungehemmten Siedlungs- und Verkehrsbau ist die zukunftsfähige Stadtentwicklung, die den Bewohnern ein attraktives, städtisches Wohnumfeld bietet.

Statt der Flucht aufs Land werden Forderungen nach schadstoffarmer Luft, lärmverminderten Siedlungen, ruhigen und anspruchsvollen Naherholungsmöglichkeiten im Grünen, sowie wohnnahen und umfassenden Einkaufsmöglichkeiten laut.

Die nachfogend aufgeführten Vorträge standen unter dem Leitthema

Lebensqualität in der Stadt – wie können wir unsere mittelhessischen Städte attraktiver und lebenswerter gestalten?

⇑Themen ⇑Chronik

6. September 2005

Feinstäube in der Stadt – Luftreinhalteplan der Stadt Gießen und Wetzlar

Referenten: Reg.Dir. Kuhl, RP staatl. Umweltamt Wetzlar, Prof. Lutz Katzschner Universität Kassel

„Feinstaub in aller Munde“, titeln die Medien. Welche Auswirkungen hat Feinstaub auf Ihre Gesundheit, wie misst die Kommune überhaupt unsere tägliche Belastung und gibt es Schutzvorkehrungen ?

Seit dem 1.1.2005 gelten verschärfte Grenzwerte für die Belastung der Luft mit Feinstaubpartikeln und weiteren Schadstoffen. Insbesondere bei Feinstäuben ist rasches und konsequentes Handeln geboten. In Wetzlar hat dieses Jahr der Feinstaubanteil bereits an 13 Tagen den zulässigen Grenzwert überschritten (Stand: 3.8.05; nach: Aktuelle Immissionsdaten und Ozonvorhersage des Umweltbundesamtes http://www.env-it.de/luftdaten/trsyear.fwd).

In Gießen wurde erst kürzlich eine Messstation an der Westanlage eingerichtet, die nun erstmals die Belastung unserer städtischen Einwohner ermittelt.

Wer mehr über die aktuelle hessische Luftreinhalteplanung bzw. die in Aufstellung befindlichen kommunalen Aktionspläne und die Forderungen der Umweltschutzverbände erfahren möchte, sollte sich unsere Auftaktveranstaltung nicht entgehen lassen!

⇑Themen ⇑Chronik

4. Oktober 2005

Ökologische Siedlungsentwicklung in den Städten Gießen und Marburg

Referenten: Herr Kulle (Stadtplanungsamt Marburg), Herr Dettling (Stadtplanungsamt Gießen)

Welche Chancen eröffnet uns eine nachhaltige Stadtentwicklung, die allen sozialen Bevölkerungsschichten attraktive Wohn- und Lebensmöglichkeiten ermöglicht?

Visionen und Erreichtes werden in den mittelhessischen Städten Gießen und Marburg anhand der Themen flächensparende Siedlungsentwicklung, Verkehrslenkung, autofreie Wohngebiete, energieoptimierte Planung und Solarsiedlungen, Grünflächenanteil und Naherholung gegenübergestellt.

Reicht uns die bestehende Lebensqualität in der Stadt aus, oder müssen wir vor dem Hintergrund einer Verarmung der Innenstädte und der Zersiedelung des Umlandes neue, zukunftsfähige Ideen einer Stadtentwicklung einfordern?

⇑Themen ⇑Chronik

8. November 2005

Ökologische Siedlungsentwicklung in den Städten Gießen und Marburg

Referenten: Herr Laake (Botanischer Garten Gießen), Frau Dr. Steinecke (Palmengarten Frankfurt)

Der 1609 gegründete Botanische Garten der Justus-Liebig-Universität ist mit seinen 8.000 verschiedenen Pflanzenarten der älteste Deutschlands, der seit seiner Anlage nicht verlegt wurde.

Neben der Forschung und dem Pflanzenstudium dient er auch der Erholung und Erhaltung der Artenvielfalt. Diese Oase der Ruhe inmitten der Stadt ist jedoch, wie viele städtische und universitäre Einrichtungen, von Sparmaßnahmen betroffen und in seiner Existenz bedroht.

Herr Laake berichtet uns, welche neuen Möglichkeiten der Finanzierung und Attraktivitätssteigerung für weitere Interessentenkreise bereits umgesetzt wurden, welche Rolle der 1996 gegründete „Freundeskreis Botanischer Garten“ dabei einnimmt und welche zukünftigen Aufgaben dieses Kleinod in Gießen erfüllen kann.

In Frankfurt hat man dieses Jahr erfolgreich versucht, durch die Veranstaltungsreihe „GartenRheinMain“ den Blick der Region auf Parks und Grünflächen zu lenken. Ca. 60.000 Besucher konnten auf hunderten Veranstaltungen zu wechselnden und außergewöhnlichen Gartenthemen begeistert werden. Wie der Palmengarten Frankfurt von dieser Initiative profitiert hat und ob in dieser Aktionsform auch Möglichkeiten für die Giessener Region besteht, erläutern wir mit Frau Dr. Steinecke.

Frühere Meldungen

⇑Meldungen

BUND-Initiative zu Gentechnikfreien Regionen

Vorinformation …

Der BUND Gießen hat im Februar 2008 eine Internetseite erstellt: www.gentechnikfreie-region-giessen.de.

Unter dem Link www.gentechnikfreie-region-giessen.de/index.php?siteid=1003 kann sich jeder als Unterstützer einer Gentechnikfreien Region für den Landkreis Gießen eintragen.

Unter www.gentechnikfreie-region-giessen.de/pdf/selbstverpflichtung_GFR_GI_08-01-23.pdf können Sie die Selbstverpflichtungserklärung für Landwirte herunterladen und ausdrucken und Bauern aus Ihrer Nachbarschaft für eine Teilnahme an unserer Initiative gewinnen!

Percy Schmeiser in Reiskirchen-Ettingshausen - Pressefoto Am 20. Juni 2008 referierte Percy Schmeiser, Träger des alternativen Nobelpreises, beim Bündnis Gentechnikfreie Zone Gießen: „Schlimmster Anschlag auf Leben“

Percy Schmeiser ist Träger des alternativen Nobelpreises und inzwischen wie David gegen Goliath eine Ikone des weltweiten Widerstands gegen die Herstellung und Anwendung gentechnisch veränderter Organismen. Auf seiner Tour durch Deutschland war der Botschafter in Sachen gentechnikfreier Landwirtschaft auch auf dem Hof des Biobauern Renz Hornischer, auf Einladung des Bündnisses Gentechnikfreie Zone Gießen.

⇑Meldungen

Ist Raps wirklich eine Erfolgsgeschichte?
Der Bericht des Regierungspräsidiums Gießen will diesen Eindruck vermitteln!

Stellungnahme zum Artikel „Rapsanbau hat sich verdoppelt“ im „Gießener Anzeiger“ vom 16.5.2008

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Kreisverband Gießen kritisiert die einseitige Stellungnahme des Regierungspräsidiums Gießen zum komplexen Sachverhalt Agrarrohstoffe.

Zur Pressemitteilung …