Sehr häufig wird auf nicht wasserdurchlässige Wegebefestigung zurück gegriffen, die nach Auskunft unserer Führerin Frau Dr. Stamm auch teilweise aus Altlasten produzierenden Stoffen wie Asphaltunterbau zusammengesetzt ist.
Teilweise werden Betondecken zum Wegebau verwendet, die einen sehr massiven Eindruck im Park hinterlassen.
Die Zuwegung zur Gastronomie am Teich erscheint mit 6 m Breite sehr breit.
Am bestehenden Teich wurden aus gestalterischen Gründen bestehende Röhrichtzonen entfernt und die neuen Ufer teilweise naturfern mit Holzpfählen oder großen Steinen verbaut.
Der Holzsteg am Teichufer (mehr als 100 m Länge!) erscheint naturfern und ist laut Frau Stamm aus (FSC-zertifiziertem) Tropenholz erbaut.
Der Uferbereich der Usa wurde trotz direktem Publikumskontakt nur stellenweise mit in ein gestalterisches Konzept einbezogen. Die kleinflächige Gestaltung bleibt rein gartenbaulich orientiert und berücksichtigt nicht die Aufwertungsmöglichkeiten und umweltpädagogischen Chancen (Darstellung von Lebensraum Fluss und Uferwald), die sich hier bieten.
Der überwiegende Teil der Rasenflächen wurde mit Intensivrasen begrünt, die Chance alternativer Grünflächengestaltung mit artenreichen Ansaaten wurde nicht genutzt.
Der umgebaute Gartenpavillion wird als teuer und unzweckmässig geschildert. Naturnahe Gebäudebegrünung wurde nicht angewandt.
Der ursprüngliche Gehölzbestand im Kurpark wurde teilweise stark aufgelichtet. Die Verän-derungen können nur dokumentiert werden, wenn der Ursprungszustand erfasst wird.
Der vorhandene alte Eichen-Mischwaldbestand im Goldsteinpark wurde durch die Auflich-tung wegen gestalterischer Gründe randlich geschädigt, alte Gehölze sterben ab.
Der Lebensraum Wald wird nur unzureichend ohne fehlenden Bezug zu Vorhandenem erläutert.
Alternative Gartengestaltungsmethoden oder biologisches Gärtnern werden nur unzureichend berücksichtigt.