Hallo!
Bei meinem Bantam-Mais kommen bereits die ersten
Triebe aus der Erde – auch wenn gestern noch Schnee lag!
Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr die Körner schon
gesät? Wächst er schon? Ich bin gespannt auf
Rückmeldungen!
Die Bantam-Aktion ruft dazu auf den eigenen Mais-Standort bis zum 8. Mai bei ihnen zu melden (www.bantam-mais.de). Die Einsender/innen nehmen an einem Gewinnspiel teil mit dem Hauptgewinn einer einwöchigen Reise nach Norditalien zu Wim Bruns, der dort Bantam-Saatgut vermehrt. Außerdem gibt es für jeden 50zigsten Standort-Anmelder/in eine neue Sorte samenfesten Mais, der besonders süß schmeckt.
Die Ziehung der Gewinner findet am 12. Mai in Bonn auf der Demonstration und Festival „planet diversity“ statt, zu dem alle großen Naturschutzverbände und auch der BUND aufrufen (www.planet-diversity.org).
Nicht nur euer Mais soll sich vermehren, auch die Aktion darf noch bekannter werden. Vielleicht könnt Ihr noch Leute werben, die sich an der Aktion beteiligen möchten, denn jetzt ist die Zeit, den Mais vorzuziehen.
Bantam-Mais Saatgut kann ab sofort bei der Bingenheimer Saatgut AG (www.oekoseeds.de) oder im Naturkostladen bezogen werden. Im Klatschmohn in Gießen wird der Mais sogar kostenlos abgegeben. Außerdem bieten einige Anbauer/innen ihr Saatgut im Forum der Bantam-Aktion an (www.bantam-mais.de). Auch ich kann noch Saatgut an Interessent/innen abgeben (bundspecht@freenet.de).
Die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der Agro-Gentechnik sind zu hoch. Einmal ausgebracht, sind die gentechnisch veränderten Pflanzen nicht mehr vollständig rückholbar. Die natürliche Artenvielfalt und die Sortenvielfalt der Kulturarten sind bedroht. Dabei nützt die Agro-Gentechnik nur wenigen großen Konzernen, die versuchen, die Kontrolle über das Saatgut zu erlangen. Wo Gentechnik wächst, gerät die gentechnikfreie Landwirtschaft – also auch der Bio-Anbau – und die Imkerei unter die Räder.
Wer gentechnikfreie Sorten wie Bantam-Mais anbaut, hat nach dem neuen Gentechnikgesetzt vom Januar 2008 das Recht:
Die Bantam-Aktion hat dafür Musterbriefe vorbereitet, mit denen man Auskunft über Genmais in seiner Nachbarschaft einholen kann und den erforderlichen Schutz der eigenen Kultur einfordern kann.
Weitere Informationen dazu gibt es im nächsten Bantam-Rundbrief der BUNDjugend.
Ich sage für heute Tschüss und wünsche viel Spaß beim Anbauen!
Sabine